
Busreisen - die sicherste Art zu Reisen
Wussten Sie, dass der Reisebus das sicherste Verkehrsmittel überhaupt ist? Tatsächlich beweisen die niedrigen Unfallzahlen Jahr für Jahr, dass Busreisen sicherer sind als Reisen mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem PkW. Die sogenannte Lenk- und Ruhezeitenverordnung sorgt dafür, dass die Fahrer steht ausgeruht hinter dem Lenker sitzen, regelmäßige Fahrzeugkontrollen, Gesundheitsüberprüfungen der Fahrer und die Anschnallpflicht für Passagiere sorgen zusätzlich für Sicherheit bei Busreisen.
Sicherheit bei Busreisen
Streng geregelte Lenk- und Ruhezeiten |
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| Im April 2007 ist eine neue Lenk- und Ruhezeitenverordnung in Kraft getreten. Die Tageslenkzeit darf seitdem 9 Stunden nicht überschreiten, zweimal pro Kalenderwoche darf sie jedoch auf 10 Stunden ausgedehnt werden. Spätestens nach 4,5 Stunden Lenkdauer muss der Fahrer eine Fahrtunterbrechung von mindestens 45 Minuten einhalten. Die Wochenlenkzeit darf höchstens 56 Stunden betragen, während zweier aufeinander folgender Wochen darf maximal 90 Stunden gefahren werden. Und die Tagesruhezeit muss 11 zusammenhängende Stunden täglich betragen (darf aber in zwei Abschnitte zu 3 und 9 Stunden aufgeteilt werden). | |
Anschnallen wie im Flugzeug |
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| Seit Ende 1999 müssen alle neu zuzulassende Reisebusse mit Anschnallgurten ausgerüstet sein. Für die Fahrgäste herrscht seit April 2004 in allen Bussen mit Gurten Anschnallpflicht, was die Verletzungsgefahr bei Unfällen oder abrupten Bremsmanövern deutlich verringert. | |
Medizinische Untersuchung der Busfahrer |
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| Busfahrer müssen sich ab dem fünfzigsten Lebensjahr regelmäßig einer eingehenden medizinischen Untersuchung unterziehen. Hierbei werden Orientierungsleistung, Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit überprüft, um den Passagieren ein Höchstmaß an Sicherheit garantieren zu können. | |
Moderne Bremssysteme |
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| Moderne Reisebusse verfügen über mehrere voneinander unabhängige Bremssysteme – einer Radbremse mit Anti-Blockier-System (ABS), einer verstärkten Motorbremse sowie einer verschleißfreien "Retarder"-Bremse. Reisebusse sind zusätzlich mit Tempobegrenzern ausgestattet, die bei 100 km/h abriegeln. In Deutschland zugelassene Busse müssen zudem jährlich zur Hauptuntersuchung und werden zusätzlich vierteljährlich technisch überprüft. Hinzu kommt eine jährliche Extrakontrolle der Bremssysteme. | |
Strenge Kontrollen |
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| Der hohe Sicherheitsstandard deutscher Reisebusse wird auch in der Beanstandungsquote, die das Bundesamt für Verkehr jährlich veröffentlicht, deutlich. Seit 1994 ist die Quote der beanstandeten Fahrzeuge konstant zurückgegangen. Derzeit werden bei Kontrollen noch etwa 8 von 100 angehaltenen Bussen beanstandet - vor allem im Ausland zugelassene Reisebusse, da im internationalen Linienverkehr teilweise noch schlecht gewartete Fahrzeuge im Einsatz sind. |
